Herbstferien werden zu Waldkicker-Wochen beim FC Merkur Hattorf
Zwei Wochen voller Naturerlebnisse, Nachhaltigkeit und Fußballbegeisterung
- 26.10.2026, 09:00
- Von: Verein
Von wegen Ferienpause! Während andere die schulfreie Zeit zum Entspannen nutzten, waren die Waldkicker des FC Merkur Hattorf mit Feuereifer im Einsatz. Zwei Wochen lang verwandelten die jungen Fußballer ihre Herbstferien in echte „Waldkicker-Wochen“. Auf dem Programm standen spannende Ausflüge, kreative Umweltaktionen, jede Menge Wissenswertes rund um Natur- und Klimaschutz und natürlich ganz viel Fußball.
Den Auftakt bildete eine Müllsammelaktion rund um den Odersee. Mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet, rückten die Nachwuchskicker achtlos weggeworfenem Abfall zu Leibe und zeigten eindrucksvoll, dass auch die Kleinsten einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.
Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug zur Heinz-Sielmann-Stiftung in Duderstadt. Neben spannenden Eindrücken rund um die Natur wurde es hier sogar ein bisschen fernsehreif: Gemeinsam drehten die Waldkicker ein Bewerbungsvideo für das KiKA-Baumhaus, in dem sie ihr Projekt und ihr Engagement für die Umwelt vorstellten.
Auch bei einer gemeinsamen Walderkundung im Rotenberg gab es viel zu entdecken. Dabei lernten die Kinder den Wald als wertvollen Lebensraum kennen und beschäftigten sich damit, wie man sich in der Natur richtig verhält und sie schützen kann.
Dass Nachhaltigkeit auch im Alltag beginnt, erarbeiteten die Waldkicker in verschiedenen kreativen Einheiten. Ob Energiesparen, bewusster Umgang mit Wasser oder die Vermeidung von Plastikmüll – die Kinder sammelten Ideen, diskutierten gemeinsam und gestalteten anschauliche Plakate mit Tipps, die jeder ganz einfach umsetzen kann. So wurden aus den jungen Fußballern echte Nachhaltigkeitsbotschafter.
Beim Aktionstag zum Artenschutz in aller Welt richteten die Waldkicker ihren Blick über die heimische Natur hinaus. Sie beschäftigten sich mit bedrohten Tierarten und erfuhren, warum der Schutz ihrer Lebensräume auf der ganzen Welt so wichtig ist.
Auch die zweite Ferienwoche begann mit einer Müllsammelaktion. Diesmal nahmen sich die Waldkicker die Strecke vom Penny-Markt bis zum Bolzplatz vor und befreiten Wege und Grünflächen von achtlos entsorgtem Müll. Damit bewiesen sie erneut, dass Umweltschutz direkt vor der eigenen Haustür beginnt.
Besonders tierisch ging es bei den weiteren Aktionstagen zu. Beim Aktionstag rund um die Biene begeisterte Hobby-Imkerin und Merkurianerin Katja Riechel die Kinder mit einer spannenden und lebhaften Präsentation über die faszinierende Welt der Honigbienen. Dabei erfuhren die Nachwuchskicker viel Wissenswertes über die fleißigen Insekten und die Arbeit der Imkerin. Natürlich durfte auch eine Kostprobe nicht fehlen: Den leckeren Honig ließen sich die Kinder mit großer Begeisterung schmecken. Anschließend packten sie selbst mit an und bauten gemeinsam ein Bienenhotel.
Auch die heimische Vogelwelt rückte in den Mittelpunkt. Mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick entstanden Vogelfutterhäuser und Nistkästen. Einige wurden aus Holz gebaut, andere aus leeren Tetrapaks gestaltet, die so eine sinnvolle Wiederverwendung fanden. Außerdem stellten die Kinder eigene Meisenknödel her. Damit leisteten sie einen praktischen Beitrag zum Schutz heimischer Vögel und erlebten zugleich, wie sich durch Upcycling aus vermeintlichem Abfall noch etwas Nützliches schaffen lässt.
Ein besonderes Highlight war die Zusammenarbeit mit der Baumschule Albrecht. Inhaber und treuer Merkurianer Dirk Albrecht nahm sich persönlich Zeit, um den Kindern bei einer spannenden und lehrreichen Führung seine Baumschule zu zeigen. Dabei erfuhren die jungen Nachwuchskicker viel Wissenswertes über Bäume, Pflanzen und deren Bedeutung für unsere Umwelt. Doch beim Lernen sollte es nicht bleiben: In der darauffolgenden Woche griffen die Waldkicker selbst zum Spaten und pflanzten am Vereinsheim einen Apfelbaum der Sorte „Merkur“. Den Baum hatte Dirk Albrecht großzügigerweise gespendet – ein Geschenk, das nicht nur aufgrund seines Namens perfekt zum Verein passt, sondern künftig als lebendiges Symbol für Nachhaltigkeit und Gemeinschaft auf dem Vereinsgelände wachsen soll.
Doch bei all dem Einsatz für die Umwelt kam auch der Fußball keineswegs zu kurz. Immer wieder wurde das abwechslungsreiche Ferienprogramm durch Trainingseinheiten ergänzt. Und so stand auch der Abschlusstag ganz im Zeichen des runden Leders: Zunächst erarbeiteten die Kinder gemeinsam Regeln für ein faires und respektvolles Miteinander auf dem Fußballplatz. Anschließend wartete eine besondere Trainingseinheit, bei der ausschließlich natürliche Materialien als Trainingshilfen zum Einsatz kamen. Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsames Eltern-Kind-Kicken, bei dem noch einmal alle zusammen auf dem Platz standen.
Zwei Wochen, unzählige Erlebnisse und jede Menge Teamgeist: Die Waldkicker-Wochen zeigten eindrucksvoll, wie sich Fußball, Umweltbewusstsein und Gemeinschaft miteinander verbinden lassen. Die Kinder lernten nicht nur viel über den Schutz unserer Erde, sondern erfuhren vor allem, dass sie selbst etwas bewegen können.
Möglich wurde dieses vielfältige Ferienprogramm durch das große Engagement der Organisatoren, die Unterstützung zahlreicher Helfer und die Begeisterung der Kinder und ihrer Familien. Ein besonderer Dank gilt Dirk Albrecht für die spannende Führung und die großzügige Baumspende sowie Katja Riechel für ihren lebhaften Einblick in die Welt der Bienen.
Denn die Waldkicker des FC Merkur Hattorf haben ein gemeinsames Ziel: Nicht nur auf dem Fußballplatz erfolgreich zu sein, sondern auch für die Zukunft unseres Planeten etwas zu bewegen.



